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Börde-Grand-Prix Oschersleben
20. Int. Kölner Kurs
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Oschersleben

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Classic Bears
Coppa Guzzi Corse

NÄCHSTER TERMIN

X. German BIKEtoberfest
7.-10. Oktober 2010
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IMPRESSIONEN

CLASSIC BEARS
Video 1 Biketoberfest 2008
Video 2 Biketoberfest 2008
Video Kölner Kurs 2008
Video Biketoberfest 2007

RennstreckeMit der Guzzi auf der Rennstrecke

Im Jahr 2000 wurde eine Guzzi aus Resten aufgebaut nach dem Reglement des VFV für die derzeit neu ins Leben gerufene Clubsportklasse W – Clubsportmotorräder bis 750 cc / 2 Zylinder+ Motorräder bis 500 cc / 4 Zylinder bis Baujahr 1978 – zur Präsentation historischer Rennmaschinen. Die Rennen werden als Gleichmäßigkeitsläufe ausgetragen. Um den Ernst des Lebens zu erfahren wird parallel in der Serie der Classic Bears bei Art Motor gestartet.

Svens Ziellauf in OscherslebenAls Basis wurde eine 750 S3, Vorgänger der legendären 850 Le Mans, genommen, wie sie noch heute mehr oder weniger modifiziert gern gefahren wird.

Sinn und Zweck ist natürlich der Spaß am zügigen Motorradfahren, aber ebenso diese doch mitlerweile recht alten Einzelteile präzise zusammengebaut zu strapazieren und auf ihre weitere Gebrauchsfähigkeit zu testen. Dabei fließen die Erfahrungen und Ideen aus nunmehr einem Vierteljahrhundert Guzzi fahren und schrauben immer wieder neu in dieses Motorrad ein und selbstverständlich auch wieder raus, und lassen sich somit auch umsetzen bei Wartung und Reparatur, Restauration, Neuaufbau oder Totalumbau der Kundenmotorräder. Selbstverständlich ist die Teileversorgung und Beratung der Kunden, die alles oder fast alles selber machen, sowie die Verbindung zum Technischen Überwachungsverein, zum Unfallschadengutachter, zur Rechtspflege und der notärztlichen Versorgung.

2009
Nach Modifizierung der Bremsanlage durch Einsatz von Bremsscheiben aus Inox Racingmetall und Versuchen mit verschiedenen Belagmischungen konnte eine deutlich bessere Bremsleistung erzielt werden. Diese Sicherheit brachte auf der schon nahezu Hausstreckein Oschersleben noch einmal 3 Sekunden. In der Serie der classicBears war kurzfristig eine Platzierung unter den Top 10 möglich. Für diese Klasse fehlt es der Guzzi an Leistung. Der Klimawandel hat die Rennstrecke erreicht. Bei dem neu eingeführten Soundcheck sind wir ziemlich vorn. Eine Modifizierung der Auspuffanlage möglichst ohne Leistungseinbuße ist für die neue Saison erforderlich. Hier sind wir gefordert.


2008
Diese Saison wurde lediglich zum Testen genutzt. Bei den Classic Bears war ein Punkterang mit Platz 15 möglich.
Bei der Kontrolle nach nahezu 8000 Vollgaskilometern auf der Rennstrecke ist Verschleiß bisher lediglich an den Bremsscheiben feststellbar. Ein super Motorrad, standfest, spricht für die Qualität der verbauten Teile. Eine Optimierung bei der Gewichtseinsparung an den ungefederten Massen im Bereich von in der Summe 500 Gramm bedeutet bereits einen nicht geringen Aufwand. Die Herausforderung liegt immer mehr bei den classicBears mit der hubraum- und leistungsstärkeren Konkurenz.

2007
Das Tuning der Schalldämpfer hat für die Saison 2007 den erhofften Schub gebracht. Sowohl auf dem Leistungsprüfstand als auch auf der Strecke gehört der Drehmomentzuwachs zu dem guten Ton.
Als Erfolg zählt der erneute Vizetitel in der deutschen historischen Motorradmeisterschaft sowie Wertungen in den Punkterängen der classicBears. In der 750er Klasse des VFV zählt die Guzzi mittlerweile zu den schnellsten Motorrädern, ohne jegliche Ausfälle ist hier das Ziel erreicht.

2006
Für 2006 wurde die Getriebeübersetzung geändert unter Verwendung von teilweise geradeverzahnten Radsätzen. Das Getriebe läuft leicht und leise, die Gänge liegen näher zusammen, sodaß auf den überwiegend kurzen und winkligen Strecken die passende Drehzahl nahezu permanent anliegt. Der Aufwand hat sich bewährt. Bei nur wenigen Einsätzen in dieser Saison erweist sich das Motorrad zumindest in der 750er Klasse des VFV als absolut konkurenzfähig. Eine wahre Freude ist es dabei noch immer, gegen die hubraumstärkere Klasse zu fahren, wobei auch hier die Motorleistung ständig gesteigert wird. So wird die Guzzi auch in der nächsten Saison weiterhin mit den bestehenden 757ccm gefahren werden.
Die Gewichtsreduzierung am Motorrad wurde in diesem Winter an den Schalldämpfern vorgenommen, wobei lediglich der Schall geblieben ist, auf Kosten der Umwelt, aber für die Leistung.

2005
Rennsaison 2005Eine komplett sturzfreie Saison 2005 ist ein erster Erfolg der neuen Fahrwerkskomponenten, die ein sicheres Gefühl vermitteln und gleichzeitig deutlich bessere Rundenzeiten auf allen gefahrenen Strecken ermöglichen, und das gleich überall zwischen 2 und 3 Sekunden. Zusätzlich wird natürlich fortwährend das Feintuning an Zündung und Vergaser verbessert.
Das flotte Fahren und Mithalten mit den schnellen Leuten beim VFV ist somit nicht das Problem. In der boomenden Klasse der classicBears jedoch reicht es lediglich noch für einen Startplatz unter den ersten 38. Aber auch hier waren mit beherztem Gasgeben und dem Versuch, mit scheinbar unterlegenem Material die Grenzen zu verschieben, noch 20 Plätze gutzumachen bis zur Zielflagge. Beim Ausquetschen des Motors auf den Geraden und beim Beschleunigen aus den Ecken kommt dann der Wunsch nach anderen Übersetzungen.

2004
Nach zielgenauem Durchrichten und Gradebiegen aller verformten Teile konnte in 2004 mit viel Einsatz bei sieben gefahrenen Läufen des VFV erneut der Vizetitel in der Deutschen Historischen Meisterschaft eingefahren werden.Die classicBears wird Oberliga. Die Starterfelder werden größer, die Markenvielfalt klassischer Motorräder wird bunter, Konkurenz aus Japan taucht auf und auch aus USA. Die Rundenzeiten sinken. 2004 standen in Oschersleben über 50 Motorräder am Start. Da bebt die Erde. Eine solche Ansammlung dicker Kolben in heftiger Erregung wird man wohl selten finden. Dabei sein ist schöner, als zusehen.

Die Guzzi läuft noch. Bei nunmehr mehreren tausend Rennstreckenkilometern gab es nicht einen Ausfall und keinen Defekt. Außer nach diversen Stürzen war keines der verwendeten Teile zu ersetzen. Aber die Grenzen zeichnen sich ab. Das Fahrwerk wurde modifiziert durch Einbau der legendären 38 mm Marzocchigabel in überarbeiteter Version und der bekannt guten Hightec-Federbeine im klassischen Outfit der Firma Wilbers. Profilierte Rennreifen für klassische Motorräder werden mehr und mehr angeboten. Hier rollt die Erfahrung von der Rennstrecke unmittelbar auf die Straße. Der Vortrieb sollte wegen des Regelwerks noch erhalten bleiben.

2003
Es wird nicht einfacher und so wurde ein Platz unter den ersten Zehn in der vorletzten Runde des letzten Rennens durch das forsche Auftreten eines Kontrahenten und Abschuss vereitelt.

2002
Die classicBears ist aktueller Funsport, eine vom Veranstalter Art Motor ins Leben gerufene Serie für eben klassische Motorräder, die nicht aus Japan sind und mit weniger als vier Zylindern doch recht flott und hörbar sind. Hier treffen sich viele der ehemaligen Battle of Twins Fahrer mit ihren noch immer frischen oder frisch gemachten Motorrädern wie Guzzi-, BMW- und Ducati-2-Ventiler, Ducati-Königswelle, Laverda und vereinzelt auch die schnellen Engländer. Mit der 750er Guzzi besteht hier gegen die teilweise mit über 1000cc gerüstete Konkurenz wirklich das Bedürfnis schnell zu fahren und ein gutes Motorrad zu haben.
Ein fünfter Platz in der Gesamtwertung des ersten Jahres stellte zufrieden und machte Lust auf mehr.

2001
Nachdem im ersten Jahr bei nur vereinzelten Renneinsätzen beim VFV bereits der zweite Endrang in dieser Klasse heraussprang, wurde für das nächste Jahr zur verschärften Herausforderung zusätzlich bei den classicBears genannt. Modifizierung - Hubraum aktuell 757 ccm.

Motorradrennen – Grab the Flag



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